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Innovation & Erfahrung … Forschung & Kompetenz …
Flandern hat eine lange Erfolgsgeschichte von Entdeckungen und Innovation im Bereich Life Sciences - bei Pharmazeutika, Biotechnologie, medizinischen Geräten und medizinischer Bildgebung. Die Akteure in diesem Milliarden Dollar schweren Sektor sind in Forschung und Entwicklung aber auch Produktion und Logistik präsent.
Neben hohen Investitionen in R&D wird auch weiter in neue Einrichtungen investiert, wie Genzyme, das Biotech-Unternehmen aus Massachusetts, mit einer 2005 in der Region eröffneten Forschungs- und Produktionsanlage und Johnson & Johnson mit einer neuen Produktionsanlage für sein Tochterunternehmen Tibotec beweisen.
Im Bereich Pharmazeutika ist das aus Flandern selbst stammende Janssen Pharmaceutica, heute eine Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson, am bekanntesten. Mit seinen wichtigsten Forschungs- und Produktionsstandorten in Flandern hat Janssen eine Reihe wichtiger Arzneimittel entwickelt, die viele verschiedene therapeutische Kategorien abdecken. Darüber hinaus haben auch AstraZeneca, Alcon, Schering-Plough und Pfizer große Produktions- und Vertriebsanlagen für Europa oder die ganze Welt in der Region.
Von Biotech zu Bildgebung
Im Bereich Biotechnologie konnte Flandern Durchbrüche sowohl in der Genetik als auch in der Pflanzenkunde erzielen. In den vergangenen Jahrzehnten waren führende Forscher wie Walter Fiers, Marc Van Montagu, Jeff Schell und Désiré Collen für entscheidende Durchbrüche verantwortlich, die die Entdeckung der ersten Gensequenz, die erste Pflanzentransformationstechnik, den lebensrettenden Wirkstoff tPA und andere umfassen.
Als Folge davon haben sich Firmen wie Innogenetics, DevGen, Tibotec, Virco, Ablynx, Tigenix und CropDesign zu führenden Namen entwickelt und auch bei der Ansiedlung ausländischer Unternehmen, darunter Genzyme, Diamed und Genencor, eine entscheidende Rolle gespielt. Die Unterstützung durch das VIB, das Interuniversitäre Institut für Biotechnologie, war maßgeblich für die Förderung der Forschung und die Betreuung von Jungunternehmen und ausländischen Investoren. Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor stellen Risikokapital als finanzielle Unterstützung zur Verfügung.
Agfa, ein weiteres flämisches Unternehmen, ist weltweit führend im Bereich der medizinischen Bildgebung, während bei den medizinischen Geräten internationale Unternehmen wie Becton Dickinson, Terumo, Cyberonics und Guidant Flandern als Stützpunkt auf dem europäischen Markt ausgewählt haben.
Im weiteren Umfeld des Bereichs Life Sciences finden wir Unternehmen, die sich auf klinische Studien spezialisiert haben, und beispielsweise LabCorp, ein wichtiges amerikanisches Laborunternehmen, das das Zentrum seiner europäischen Tätigkeiten in Mechelen angesiedelt hat.
Mehr als 20.000 Menschen sind in Flandern in diesem Sektor beschäftigt, darunter 7.000 in Biotech und etwa 6.100 Forscher an flämischen Universitäten und Forschungsinstituten. Jedes Jahr gibt es etwa 3.600 Studienabsolventen im Bereich Life Sciences.
In der Presse
Hier finden Sie einen Artikel über Biotech in Flandern aus Bio Tech International (September 2004).
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