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Dezember 04, 2008
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Digitale Signalverarbeitung
   
  DSP | Telekom | Telematik | Grafik | Multimedia
 

Ein Schlüssel-Cluster für eine Kerntechnologie

Der internationale Sektor der digitalen Signalverarbeitung (DSP) ist eine Schlüsseltechnologie für die schnelle Entwicklung neuer Telekommunikations- und Verbraucherelektronikanwendungen, bei der Unternehmen und Forschungsorganisationen in Flandern eine wesentliche Rolle spielen.

Die flämische Regierung erklärte DSP zu einer Kerntechnologie und behandelt das in Privatinitiative gegründete "DSP Valley" als Technologiecluster führender Unternehmen, Forschungsgruppen und Universitäten, die auf verschiedene Aspekte der digitalen Bild- und Videoverarbeitung, digitalen Audio- und Tonverarbeitung sowie Kommunikations- und Navigationstechnologien spezialisiert sind.

Heute zählt der Cluster mehr als 40 Unternehmen, bei denen mehr als 2.000 DSP-Experten beschäftigt sind.

Unterstützung von IMEC

Bekannte internationale Akteure umfassten ST Microelectronics (gemischt analoge / digitale Chips für drahtgebundene und drahtlose Telekommunikation), Agfa Gevaert (digitale Bildgebungsprodukte für Endverbraucher, digitale Grafiksysteme und technische Bildgebung, darunter Systeme für die Gesundheitsversorgung und nicht destruktive Testmethoden) und Philips (digitale Ton-, Multimedia- und Home-Netzwerke). Weitere führende Unternehmen umfassen AnSem, Barco Silex, Dekimo, Easics, PMTC, Cochlear, Mind, Q-Star Test, Septentrio, Target Compiler Technologies, Telindus und Xilinx.

Die Unternehmen des Clusters werden durch IMEC, das größte unabhängige Forschungszentrum Europas für Mikroelektronik, Nanotechnologie, Methoden zur Entwurfsautomatisierung und IKT-Technologien, unterstützt. Die Aktivitäten von IMEC konzentrieren sich auf die Designtechnologie für integrierte Informations- und Kommunikationssysteme, Silikonprozessschritte und -module, Silikonprozesse, Nanotechnologie, Mikrosysteme, Komponenten und Verpackung, Solarzellen und Weiterbildung im Bereich Mikroelektronik. Akademische Unterstützung kommt aus den hoch spezialisierten Abteilungen für Elektrotechnik und Computerwissenschaften an den Universitäten von Löwen, Gent und Brüssel.

Dank des Clusterkonzepts profitieren die Unternehmen von einer Kreuzbestäubung von Ideen und Wissenstransfer, aber auch von einer Reihe von Synergien.

Es gibt Möglichkeiten, "missing links" in der Technologie oder im Entwurfsfluss zu finden und bereits bestehende Lösungen zu nutzen. Das führt dann zu kürzeren Vorlaufzeiten, geringeren Produktionskosten und verbesserter Produktleistung.

Eine gefestigte Infrastruktur erwartet ausländische Unternehmen, die sich dieser zukunftsorientierten Gemeinschaft im flämischen Sektor der digitalen Signalverarbeitung anschließen wollen.

Nähere Informationen: www.dspvalley.com 


Letztes Update : 20.02.2007 |  Diesen Artikel drucken |  Diesen Artikel senden Seitenbeginn
 
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