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Februar 07, 2012
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Exzellenzzentren
   
 

Exzellenzzentren

Neben den Universitäten gibt es eine Reihe führender Institute in Flandern, die in spezifischen Bereichen von Nanotechnologie und Biotechnologie bis hin zu Feuerungstechnologie und Mechatronik forschen. Nachstehend finden Sie eine kurze Beschreibung von sieben dieser Institute:

IMEC - Nanotechnologie
IMEC ist ein führendes Forschungszentrum für Nanoelektronik und Nanotechnologie. Seine Forschung konzentriert sich auf die nächste Generation von Chips und Systemen und auf Technologien, die Ambient Intelligence ermöglichen. Die Forschung von IMEC verbindet die Grundlagenforschung an den Universitäten mit der Entwicklung von Technologien in der Industrie. Sein einzigartig ausgewogenes Verhältnis von Verarbeitungs- und System-Know-how, sein Portfolio an geistigem Eigentum, modernste Infrastruktur und ein starkes Netz von Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten weltweit machen IMEC für die Entwicklung und Verbesserung von Technologien für Systeme der Zukunft zu einem bevorzugten Partner.  Die Zentrale liegt in Löwen, es gibt Vertretungen in den USA, China und Japan. Es beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter, darunter über 400 in- und ausländische Forscher.

VITO - Energie, Umwelt & Materialien
VITO, das Flämische Institut für technologische Forschung, betreibt kundenorientierte Auftragsforschung und entwickelt innovative Produkte und Verfahren in den Bereichen Energie, Umwelt und Materialien sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Sektor. Es beschäftigt sich unter anderem mit Fahrzeug- und Treibstofftechnologie, Umwelttoxikologie, Fernerkundung und Erdbeobachtung. Im Mittelpunkt aller Projekte stehen Umweltschutz und die nachhaltige Nutzung von Energie und Rohstoffen.

VIB - Biotechnologie
VIB, das Flämische interuniversitäre Institut für Biotechnologie, ist ein Forschungsinstitut, in dem 850 Wissenschaftler und Technologen von vier flämischen Universitäten im Bereich der Gentechnologie forschen. Das Hauptziel des VIB besteht darin, innovatives Grundlagenwissen über die normalen und abnormalen oder pathologischen Prozesse zu sammeln, die in einer Zelle, einem Organ und einem Organismus (Menschen, Pflanzen, Mikroorganismen) ablaufen.  Diese Forschung führte zu Durchbrüchen bei Molekular- und Zellbiologie, Entwicklungsbiologie, Genetik, Krebsbiologie und Zelltod, Bildung von Blutgefäßen, entzündlichen Krankheiten, Immunologie, Mikrobiologie, Neurobiologie und Alzheimer, Signaltransduktion, Genexpression und  regulation, funktionaler Genomik und Proteomik, Pflanzenwachstum und -entwicklung, (Pflanzen-)Systembiologie und integrativer Biologie, Strukturbiologie und Protein-Struktur-Funktions-Beziehungen. Das Unternehmen betreibt einen Bioinkubator für junge Biotech-Unternehmen und seine Forschung hat schon zu vielen Spin-offs geführt.

Flämisches Institut für Logistik
Das Flämische Institut für Logistik (VIL) wurde gegründet, um die Industrie in der Region nachhaltig zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Institut erarbeitet Studien zu Transportmodi, Konzepte und Technologien mit Mehrwert, organisiert Partnerschaften und bietet ein Wissenszentrum für die Logistikindustrie und -plattformen der Region. Seine Forschung in diesen Bereichen lässt sich über vier Kategorien verteilen: Situationsstudien, strategische Arbeitsgruppen, Projekte in Kooperation mit anderen nationalen und internationalen Organisationen und Auftragsforschung. Das Institut nahm an einer Vielzahl internationaler Studien zu neuen Technologien teil, bleibt aber auch regional aktiv.

Interdisziplinäres Institut für Breitbandtechnologie
Das IBBT ist ein durch die flämische Regierung gegründetes Forschungsinstitut und konzentriert sich auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Allgemeinen und Anwendungen der Breitbandtechnologie im Besonderen. Der Auftrag des IBBT ist die Ausführung multidisziplinärer Forschung für die flämischen Unternehmen und die flämische Regierung. Ende des Vorjahres gründete das IBBT zusammen mit IMEC und einigen Unternehmen eine Wissensplattform für Multimedia. Andere Kooperationen umfassen eine kürzlich angekündigte Forschungspartnerschaft mit Alcatel.

Flanders Drive
Flanders Drive will die Produktentwicklungskapazität der Zulieferer für die Automobilindustrie in der Region stärken, um deren Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer und internationaler Ebene zu erhalten und zu steigern. Sein Engineering and Test Center bietet konzeptuelles Design durch Optimierung von Test- und Validierungsverfahren. Das Zentrum hat Erfahrung in virtueller Produktentwicklung, Haltbarkeitsprüfungen, Umweltprüfungen, Straßentests, Gummi-Metall-Charakterisierung, Instrumentierung und Messung. Es wurde durch eine Reihe von Unternehmen, darunter Bekaert, Bosal, LMS International und Tenneco Automotive, und den Fachverband Agoria gegründet und wird durch die flämische Regierung unterstützt.

Flanders Mechatronics Technology Center
Das Flanders Mechatronics Technology Center wurde 2003 als Initiative des Fachverbands Agoria und führender Mechatronikunternehmen in der Region gegründet, darunter Atlas Copco, Barco, Bekaert, CNH, Daikin, EADS S&DE, Gilbos, Hansen Transmissions, LVD, Michel Van De Wiele, Packo Inox, Pattyn Packing Lines, Picanol und Spicer Off-Highway. Das Zentrum führt für die Industrie mittel- und langfristige Forschungsprojekte zu Maschinendiagnose, Modularmaschinen und hoch dynamischen Maschinen aus. Es arbeitet mit der Abteilung Produktengineering, Maschinendesign und Automation (PMA) der Universität Löwen und dem Flanders Drive Engineering Center zusammen.


Letztes Update : 22.02.2007 |  Diesen Artikel drucken |  Diesen Artikel senden Seitenbeginn
 
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